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Kleines Glossar

Was ist der Unterschied zwischen Pflanzkasten, Pflanzkübel, Hochbeet, Frühbeet

Pflanzkasten

Ein Pflanzkasten ist, wie der Name in sich verbirgt, immer ein Kasten, also mit Grundboden. Dadurch sind Pflanzkästen ideal für Aufstellung mit festen Untergrund, wie Balkon, Terrasse oder Gehweg.

Pflanzkästen sind, wenn man vom Gewicht bei großen Kästen absieht, beweglich. Größere Kästen können befüllt deutlich über hundert Kilogramm wiegen.

Pflanzkästen gibt es in allen möglichen Formen und Größen. Teilweise können diese mit Rollen oder einem Untergestell ausgestattet werden oder haben ein fester Unterbau.

Kleinere Kästen werden auch als Blumenkasten bezeichnet.

Pflanzkübel

Ein Pflanzkübel ist ein Pflanzkasten nur eben in der Form eines Kübels, Eimer, oder Fass. Die Größen sind hier etwas eingeschränkter. Üblich sind Durchmesser, zwischen 20 – 70 cm. Natürlich gibt es auch deutlich größere, aber das geht dann eher in den Bereich Sonderanfertigung.

Hochbeet

Ein Hochbeet hat keinen Grundboden. Hier wird zur Erleichterung und besseren Übersicht oder Trennung ein Beet eingerahmt und höhergelegt. Es ist somit ein unbeweglicher fester Bau.

Hochbeete sind in der Fläche meist größer. In der Höhe gibt verschiedene Ausführungen von zwischen ca. 30 – 90 cm.

Sinnvoll ist vor Auffüllung eine Pflanzenvlies auf dem Boden zu verlegen, welches verhindern soll, das unerwünschtes „Unkraut“ und auch „Schädlinge“ aus dem Bodenbereich eindringen. Wenn man Wühlmäuse, Maulwürfe im Garten hat, kann ein zusätzlich untergelegtes feinmaschiges Bodengitter guten Schutz bieten.

Frühbeet

Ein Frühbeet ist wie ein kleines Gewächshaus und besteht aus einer Rahmenkonstruktion mit einer lichtdurchlässigen Verglasung. Das kann auch Kunststoffglas oder transparente Folie sein. Meist wird eine solche Schutzdeckung in Verbindung mit einem Hochbeet verwendet. Je nach Ausführung kann diese aber auch direkt auf der Erde oder als Aufbau auf einen Pflanzkasten sein. Ein Frühbeet speichert durch Sonneinstrahlung entstandene Wärme und bietet einen Wetterschutz, sowie Schutz vor unerwünschten Tierchen. Dadurch entsteht im Frühbeet ein eigenes Klima und man kann frühzeitigen Wachs von Gemüse, Kräutern oder Pflanzensprosslinge erzielen.

Glossar Frühbeet

Pflanztisch

Ein Pflanztisch kann unterschiedliche Funktionen haben. Viele kleine Tische werden als Pflanztisch bezeichnet, obwohl eher eine Formulierung wie Garten-Arbeitstisch zutrifft. Ein Pflanztisch ist ein großer Tisch und dient der der Aufzucht von Sprösslingen in Pflanzgefäßen oder auch der Präsentation, z.B. in Gärtnereien, Gartencentern. Aber auch für ambitionierte Hobbygärtner kann ein solch robuster Tisch ein idealer Freizeit-Arbeitsplatz sein.

Pflanzen-Vlies oder wasserdichte Folie

Oft wird irrtümlicher Weise angenommen, dass es sich hierbei um den Schutz des Holzes handelt. Dem ist nicht so. Vielleicht hat ein Vlies minimal positive Auswirkungen. Notwendig für den Kasten selbst (als Holzschutz) ist weder das eine noch das andere. Kommt es jedoch zum Einsatz, gilt grundsätzlich: Für den Außenbereich sind Pflanzkästen immer mit einem wasserdurchlässigen Vlies auszustatten. Wasserdichte Folie hätte fatale Auswirkungen.

Ein Pflanzenvlies ist ein wasserdurchlässiger Textilstoff, auch Geotextil oder Agrotextil genannt.

Das Vlies dient:

  • Damit die Erde im Kasten bleibt. Die Böden der Kästen sind wasserdurchlässig gestaltet, damit überschüssiges Wasser durch Regen abfließen kann. Mit dem Abfließen würde auch immer etwas Erde herausgespült werden. Auch gegensätzlich, wenn die untere Erde sehr trocken ist, könnte diese herausrieseln. Hier hilft das Vlies. Das Wasser kann trotzdem durchsickern. Aber die Erde bleibt im Kasten.
  • Schutz vor Unkraut und unerwünschten Tierchen. Speziell, wenn die Kästen auf der Wiese, dem Naturboden stehen, kann ohne Vlies es passieren, dass von unten Keime, „Unkraut“ oder für die Pflanzen „Schädlinge“ in den Kasten gelangen. Auch hier ist ein Vlies eine gute Hilfe.

Fazit: Ein Pflanzen-Vlies ist bei Pflanzkästen somit empfehlenswert, denn da will niemand Erdaustritt aus dem Kasten haben. Eine wasserdichte Folie hingegen wäre im Außenbereich fatal. Das Regenwasser könnte nicht ablaufen, es würde somit zu Überlaufen kommen. Erde würde oberhalb mit hausgespült werden. Es wird unweigerlich bei häufiger Nässe durch Regen zu Feuchtigkeitsstockungen in der Kasten-Erde kommen, mit der Folge das die Wurzeln ertrinken und letztendlich verfaulen können. Auch das eigentliche Anliegen der Folienbefürworter, das Holz zu schützen, kann nach hinten losgehen. Holz ist ein atmungsaktives Produkt Es nimmt von allen Seiten Feuchtigkeit auf und gibt diese so auch wieder ab. Wenn innen aber eine Folie ist, kann die Feuchtigkeit ab einem gewissen Grad nicht mehr abgegeben werden. Folglich kann es zwischen Folie und Holz zu einer Temperierung, Feuchtigkeitsstau kommen, wodurch dann das Holz schnell schimmeln würde. In Frostzeiten können die Pflanzkästen , wenn diese zu viel Wasser in sich haben und dies dann gefriert auseinandergerissen werden.

Wasserdichte Folie und geschlossene Behälter - nur im Innenbereich

Hier kann man Pflanzkästen, welche keinen Kunststoffeinsatz haben mit mit solcher Folie auskleiden. Eine Temperierung findet nur im geringen Maß statt, da das Holz beidseitig nicht nass werden würde. Ein wasserdurchlässiges Vlies macht im Innenbereich keinen Sinn..